Teilhabe

  • Wie vermeide ich es, Menschen aufgrund fehlenden Zugangs zu (bestimmten) sozialen Netzwerken von Kommunikationsprozessen auszuschließen?

Nicht jeder hat Zugang zu sozialen Netzwerken. Es ist deshalb darauf zu achten, mehrere Kommunikationskanäle parallel zu nutzen, wenn z.B. zu Gottesdiensten und öffentlichen Veranstaltungen eingeladen wird.

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2 Thoughts on “Teilhabe

  1. Suzan Gronemeier on 25. Juli 2013 at 08:02 said:

    Ich bin bestimmt keine Expertin für Social-Net-Kommunikation, dafür bin ich als Pre-Digitale einfach zu sehr von 1.0er Strategien geprägt. Aber selbstverständlich bilde ich mich fort, was zeitgemäße Kommunikations-Kanäle betrifft. Wenn ich das hier mit den Diskussionen bei re:campaign vergleiche, habe ich den Eindruck als wanderte ich im finstersten digitalen Neander-Tal.
    Die Guidelines gehen kaum über das hinaus, was in der Kohlenstoff-Welt Kommunikationsgrundregeln markert und geben zuwenig Input für digitalen Talk.
    Die Tonalität ist – um es in Ihrem Soziolekt zu sagen- „nicht zielführend“. Allein sauerstoffarme Verlautbarungs-Floskeln wie „Verlässlichkeit und Verbindlichkeit“ diskreditieren diese Richtlinien in den meisten Milieus. Geht gar nicht!-jedenfalls nicht nach den Regeln, die ich aus meiner Online-PR-Ausbildung kenne.
    Und -Kernkritik- die eigenen Forderungen müssen eingehalten werden: „Kommunizieren Sie auf Institutionsseiten so weit als möglich als Person.“: Keine Fotos, keine Transparenz, keine Infos, wer mich hier denn -und mit welcher Legitimitation- mit diesen Führungsleinen einschränken will. Denn als Hilfe empfinde ich sie nicht. Eher als Indikator, dass meine Kirche nicht im Zeitalter des Social-Net angekommen ist.
    Sorry- aber als engagierter ehrenamtlicher Mitarbeiterin der Lippischen Landeskirche ist mir das hier ernsthaft peinlich.

    • Bernd Tiggemann on 25. Juli 2013 at 11:19 said:

      Hallo Frau Gronemeier,

      vielen Dank für Ihren Kommentar! Schade, dass wir Sie in der Startphase dieses Projektes nicht dabei hatten, als wir via Crowdsourcing die Inhalte zusammengestellt haben. Das hätte dem Ganzen möglicherweise eine etwas andere Note/Tonalität verliehen.

      Zu Ihrer Kritik hier ein paar Anmerkungen von meiner Seite (Evangelische Kirche von Westfalen):

      1. Die Guidelines sollen niemanden mit „Führungsleinen einschränken“. Sie sollen zum einen motivieren, Social Media-Kanäle für die kirchliche Arbeit zu nutzen. Zum anderen sollen sie kirchliche Mitarbeitende in die Lage versetzen, sich einigermaßen sicher in diesen Kanälen zu bewegen. Deshalb sind es Richtlinien – keine Dienstvorschriften. Wir haben bewusst offen formuliert.

      2. Ich habe in den vergangenen 24 Monaten im kirchlichen Bereich etliche Vorträge und Workshops zum Thema „Facebook & Co.“ gehalten. Dabei ist mir deutlich geworden, dass ein großer Teil der hauptamtlichen Mitarbeitenden den Social Media entweder sehr kritisch gegenübersteht oder kaum etwas darüber weiß. Aber auch diese Menschen möchten wir mitnehmen. Deshalb starten wir an vielen Stellen „bei Adam und Eva“, was online-affine Menschen als digitales Neandertal wahrnehmen. Viele Sätze der Guidelines greifen konkrete Fragestellungen auf, die mir/uns bei den Vorträgen und Workshops begegnet sind.

      3. Wir haben zwar WordPress benutzt, um die Guidelines abzubilden, halten die Seite smg-rwl.de aber nicht für einen Blog. Deshalb ist es fraglich, ob unsere eigenen Ansprüche (Transparenz, persönliche Kommunikation) hier im Detail greifen sollten. Absender sind die Kirchenleitungen der drei Landeskirchen (Rheinland, Westfalen und Lippe), also kirchliche Gremien. Wenn wir hier Personen hervorheben würden, könnte das Missverständnis entstehen, dass diese die Urheber sind – was nicht der Fall ist. Deshalb haben wir die Ansprechpartner in den Landeskirchen „nur“ im Impressum genannt.

      4. Die Guidelines sind – anders als die 10 Gebote – nicht in Stein gemeißelt, sondern können, sollen und dürfen ergänzt werden.

      Deshalb noch zwei Fragen:
      1. Welchen „Input für digitalen Talk“ würden Sie sich wünschen?
      2. Beziehen sich die „sauerstoffarmen Verlautbarungsfloskeln“ primär auf die Überschriften (Bsp.: „Verlässlichkeit und Verbindlichkeit“) oder auf den gesamten Text?

      Viele Grüße,
      Bernd Tiggemann

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