Tipps und Beispiele zu „Identifizierbarkeit und Transparenz“

  • Verknüpfen Sie Ihr persönliches Profil sowohl mit der Social-Media-Seite als auch mit der Corporate Website Ihres Arbeitgebers bzw. der Einrichtung, in der Sie ehrenamtlich mitarbeiten.
  • Personen des öffentlichen Lebens können bei manchen Plattformen eine „Fanpage“ erstellen und zusätzlich als Privatperson eine Profilseite haben. So lässt sich steuern, was private und was öffentliche Kommunikation ist und ihr Privatleben kann geschützt werden. Klären Sie, welche Kommunikation besser über eine persönliche Profilseite geschieht und welche besser über eine Fanpage der Gemeinde oder Einrichtung läuft.
  • Nutzen Sie soziale Netzwerke mit Ihrem Klarnamen (Vor- und Zuname) oder einem Profilnamen, der Ihnen zuzuordnen ist (z.B. Pfarrerin Musterfrau), wenn das Konto dienstlich genutzt wird.
  • Laden Sie ein Profilbild hoch, auf dem Sie erkennbar sind.  Die Art des Fotos kann signalisieren, dass das Konto dienstlich genutzt wird.
  • Treffen Sie die Privatsphäre-Einstellungen so, dass die öffentlichen Informationen Ihres persönlichen Profils über die plattforminterne Suche und auch Suchmaschinen auffindbar ist.
  • Wenn Sie im Namen Ihrer Institution schreiben, aber keine persönliche Meinung äußern, schreiben Sie in der ersten Person Plural („Wir“ statt „Ich“).
  • Wenn Sie Ihre persönliche Meinung äußern, schreiben Sie in der ersten Person Singular (“Ich” statt “Wir”)
  • Wenn Sie z.B. einen Twitter-Kanal oder eine Facebook-Fanpage mit mehreren Personen nutzen, geben Sie sich als Autor/als Autorin eines Tweets oder Posts zu erkennen, zum Beispiel mit einem angehängten Namenskürzel.
  • Wenn Sie sich als Amtsträger/-in in öffentliche Diskussionen einmischen, hat Ihre Stimme Gewicht. Darin liegt eine Chance, aber bedenken Sie, dass Ihre Stimme dann auch als offizielle Positionierung der Kirche wahrgenommen werden kann. Machen Sie deutlich, in welcher Funktion Sie sich äußern.

=> Zu den Guidelines: Identifizierbarkeit und Transparenz

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